iPhone aufräumen
Kurz gesagt
Unter Einstellungen › Allgemein › iPhone-Speicher siehst du, wie viel Platz die Fotos belegen. Der größte Hebel sind fast immer Videos: Eine Minute in 4K braucht ein Vielfaches eines Fotos. Vor dem Aufräumen sichern, dann nach Größe sortiert aussortieren. Gelöschtes bleibt 30 Tage im Album „Zuletzt gelöscht“; erst danach oder nach dem Leeren dieses Albums ist der Platz frei.
Unter Einstellungen › Allgemein › iPhone-Speicher zeigt das iPhone, wie viel jede App belegt, und darunter Vorschläge zum Aufräumen. Steht „Fotos“ weit oben, lohnt sich das Aufräumen der Mediathek. Steht dort eine Nachrichten- oder Streaming-App, liegt der Platz eher in Chat-Anhängen oder Downloads.
Aufräumen ersetzt keine Sicherung. Bevor viel gelöscht wird, sollten die Bilder an einem zweiten Ort liegen: in iCloud, auf einem Mac oder PC oder einer externen Festplatte.
Wichtig bei iCloud-Fotos: Ist iCloud-Fotos eingeschaltet, ist iCloud keine Sicherung, sondern ein Abgleich. Ein Bild, das du auf dem iPhone löschst, verschwindet auch in iCloud und auf allen anderen Geräten.
In der Fotos-App lassen sich Videos, Screenshots und Serien als eigene Medientypen anzeigen. Damit ist der Stapel schon vorsortiert.
Gelöschte Fotos und Videos landen in der Fotos-App im Album „Zuletzt gelöscht“ und bleiben dort 30 Tage. In dieser Zeit belegen sie weiter Speicher. Erst danach gibt iOS den Platz frei, oder sofort, wenn du das Album selbst leerst. Wer direkt nach dem Aufräumen in den iPhone-Speicher schaut und sich wundert, findet hier die Erklärung.
Umgekehrt ist das Album die Rettung bei einem Versehen: Innerhalb der 30 Tage lässt sich jedes Bild wiederherstellen.
Mit iCloud-Fotos gibt es unter Einstellungen › [dein Name] › iCloud › Fotos die Option „iPhone-Speicher optimieren“. Dann liegen die Originale in iCloud, und auf dem iPhone bleiben platzsparende Fassungen, die bei Bedarf geladen werden. Das setzt genug iCloud-Speicher voraus und ersetzt das Aufräumen nicht: Was niemand braucht, belegt auch in iCloud Platz.
Das Prinzip ist dasselbe: Videos zuerst, Screenshots und Serien danach, vorher sichern. Auch Google Fotos und die meisten Galerie-Apps legen Gelöschtes zuerst in einen Papierkorb. Wie lange es dort bleibt, steht im Papierkorb der jeweiligen App; erst nach dem Leeren ist der Platz frei. Google Fotos bietet außerdem „Speicherplatz freigeben“, das gesicherte Bilder nur vom Gerät entfernt.
Stand: 23. Oktober 2026, iOS 26. Menünamen können je nach iOS-Version leicht abweichen.
Die passende App
Wischy zeigt immer ein Bild: nach links aussortieren, nach rechts behalten. Aussortiertes landet erst in einem Papierkorb in der App und wird am Ende gesammelt gelöscht. Vollständig kostenlos, für iPhone und Android.
Gelöschte Fotos und Videos bleiben 30 Tage im Album „Zuletzt gelöscht“ der Fotos-App und belegen weiter Speicher. Erst danach oder sobald du das Album selbst leerst, gibt iOS den Platz frei.
Meist Videos. Eine Minute in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde braucht laut den Kamera-Einstellungen rund 400 MB, ein Foto nur wenige Megabyte. Danach kommen Serienbilder, Screenshots und doppelte Bilder.
Ja, wenn iCloud-Fotos eingeschaltet ist. Dann gleicht iCloud ab, statt zu sichern: Ein auf dem iPhone gelöschtes Bild verschwindet auch in iCloud und auf allen anderen Geräten. Vorher eine eigene Sicherung anlegen.
Ab iOS 16 sammelt die Fotos-App doppelte Bilder im Album „Duplikate“. Dort lassen sich die Doppelten zusammenführen.
Vorher sichern, dann zuerst die größten Videos durchgehen, danach Screenshots und Serienbilder. Monat für Monat statt alles auf einmal, und bei jedem Bild nur behalten oder weg entscheiden.
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