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Dart-Punkte zählen ohne Kopfrechnen: 501 und 301 mit Double Out, Finish-Vorschläge aus der Checkout-Tabelle, Cricket und sechs Spielarten für den Abend.
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Beim Steeldart schreibt einer an und rechnet für alle mit. Diese App übernimmt das: Du tippst jeden Dart, sie rechnet Reststand, überworfen und Finish-Vorschlag — und merkt sich am Ende, wie gut du wirklich warst.
Du tippst jeden Dart einzeln ein — erst Single, Double oder Triple, dann die Zahl. Nach drei Darts wechselt die App von selbst zum nächsten Spieler. Gerechnet wird nichts mehr im Kopf: Der Reststand steht groß auf dem Bildschirm, für jeden am Board sichtbar.
Die Regeln kennt die App auswendig. Sie erkennt eine überworfene Aufnahme und setzt den Stand zurück — auch in den beiden Fällen, die am Board regelmäßig für Diskussionen sorgen: Rest 1 bei Double Out, und die Null mit dem falschen Feld.
Steht ein Rest, der sich ausspielen lässt, erscheint der Finish-Weg direkt darunter. Bei 96 also Triple 20 und Doppel 18 — die App hat 162 Wege für alle Reststände von 2 bis 170 hinterlegt. Anfänger müssen nicht mehr blind werfen, Geübte sparen sich das Nachdenken.
Und weil jeder Wurf ohnehin eingetippt wird, entsteht nebenbei die Auswertung, für die man sonst eine Tabelle führen müsste: 3-Dart-Average, First 9, Doppelquote und höchstes Finish, je Spieler und über die Zeit. Nach dem letzten Leg steht sie von selbst da.
Wer nicht am selben Board steht, eröffnet einen Raum und teilt den Code: Bis zu vier Spieler tippen dann ihre eigenen Aufnahmen auf ihrem eigenen Gerät, und alle sehen denselben Stand.

Es gibt kein Onboarding, keinen Anmeldebildschirm und keine Abfrage beim ersten Start. Du landest direkt auf „Spielen" — mit drei Schnellstart-Knöpfen für 501 Double Out, 301 Double Out und Cricket.
Darunter liegt „Für den Abend" mit den sechs Partyspielen und der Einstieg ins Online-Spiel für den Fall, dass ihr nicht am selben Board steht.

Wer mehr will als 501, stellt hier alles ein: Startpunktzahl 301, 501, 701 oder 1001, Finish als Double, Master oder Single Out, Eröffnung mit Straight oder Double In, dazu Format, Anzahl Legs und auf Wunsch Sätze.
Unter dem Format steht immer im Klartext, was das bedeutet — etwa First to 3 Legs. Darunter trägst du die Spieler ein, bis zu acht, und merkst sie auf Wunsch als Profil.

Unten liegt das Tastenfeld: eine Zeile für Single, Double und Triple, darunter die Zahlen 1 bis 20, dazu Daneben, 25 und Bull. Für Triple 20 tippst du erst „Triple", dann „20". Nach drei Darts wechselt die App von selbst zum nächsten Spieler.
Oben stehen die Reststände beider Spieler, der aktive ist farbig umrandet. Der Reststand wird abgezogen, überworfene Aufnahmen erkennt die App selbst — samt Rest 1 und falschem Feld auf die Null. Jeder Wurf lässt sich einzeln zurücknehmen.

Kein Speichern-Knopf. Wer auf null kommt, gewinnt das Leg, und nach dem letzten Leg öffnet sich die Auswertung von selbst — gespeichert ist da schon alles.
Oben das Momentum-Diagramm mit den Punkten je Aufnahme, darunter je Spieler eine Karte mit 3-Dart-Average, First 9, Legs, Doppelquote und höchstem Finish.

Im Spielerprofil stehen der Rang mit Spielstärke-Wert, die Karriere mit Matches, Siegen, Siegquote und Legs — und die Formkurve mit dem letzten Average und deinem Bestwert.
Der Balken zeigt, wie weit es bis zur nächsten Stufe ist. Darunter steht ausdrücklich, was in die Wertung einfließt: X01- und Cricket-Matches mit mindestens zwei Spielern.
Die Namen und Zahlen in diesen Bildern stammen aus Testpartien und sind keine echten Spielerdaten.
Bei Double Out muss der letzte Dart ein Doppel sein. Das Bullseye zählt dabei mit — es ist zweimal 25 und damit ein Doppel. Der äußere Bull-Ring dagegen nicht. Master Out erlaubt auch ein Triple; ein Triple auf den Bull gibt es nicht. Bei Single Out beendet jedes Feld außer daneben.
In allen drei Fällen springt der Stand auf den Wert zu Beginn der Aufnahme zurück, und die Aufnahme ist sofort beendet — auch wenn es der erste Dart war. Die Punkte dieser Aufnahme zählen nicht.
First to 3 heißt: drei Siege. Best of 5 rechnet die App auf drei nötige Siege um, Best of 6 auf vier. Der Anwurf wechselt Leg für Leg reihum.
In der App sind 162 Finish-Wege für alle Reststände von 2 bis 170 hinterlegt. Steht ein Weg zur Verfügung, zeigt sie ihn direkt unter dem Reststand an. Die bekanntesten:
| Rest | Weg |
|---|---|
| 170 — das höchstmögliche Finish | T20 · T20 · Bull |
| 167 | T20 · T19 · Bull |
| 160 | T20 · T20 · D20 |
| 140 | T20 · T20 · D10 |
| 110 | T20 · Bull (zwei Darts) |
| 100 | T20 · D20 |
| 96 | T20 · D18 |
| 81 | T19 · D12 |
| 40 | D20 |
| 36 | D18 |
| 32 | D16 |
Sieben Zahlen lassen sich mit drei Darts nicht auf ein Doppel ausspielen — dafür gibt es schlicht keine Kombination. Sie heißen Bogey-Zahlen:
159 · 162 · 163 · 165 · 166 · 168 · 169
Bleibt einer dieser Reste stehen, zeigt die App keinen Vorschlag — nicht weil sie ihn nicht findet, sondern weil es keinen gibt. Wer dort landet, muss sich mit dem nächsten Wurf erst in einen erreichbaren Bereich bringen.
Bei Master Out und Single Out gilt die Tafel nicht; dort sucht die App den Weg jedes Mal neu und bevorzugt dabei die geläufigen Doppel in der Reihenfolge 20, 16, 18, 12, 10, 8, 14, 6, 4, 2.
Auch beim Eintragen ganzer Aufnahmen passt die App auf: Zehn Summen weist sie zurück, weil sie mit drei Darts unmöglich sind — 179, 178, 176, 175, 173, 172, 169, 166, 163 und 159. Das Maximum bleibt die 180.
Gespielt wird auf sieben Ziele: 20, 19, 18, 17, 16, 15 und Bull. Drei Treffer — sogenannte Marks — schließen ein Ziel; ein Triple schafft das in einem Wurf, bringt dann aber keine Punkte. Der äußere Bull-Ring zählt als eine Mark, das Bullseye als zwei.
Überzählige Marks bringen im Standard dem Werfer Punkte — Zahl mal Anzahl —, aber nur solange mindestens ein Gegner dieses Ziel noch offen hat. Bei Cut-Throat ist es umgekehrt: Dort bekommen alle Gegner die Punkte aufgebrummt, und am Ende gewinnt, wer wenig hat. In der Variante ohne Punkte zählt allein das Schließen. Der Bull ist 25 Punkte je Mark wert.
| Kennzahl | Rechnung |
|---|---|
| 3-Dart-Average | Punkte ÷ Darts × 3 |
| First 9 | dasselbe, aber nur über die ersten drei Aufnahmen je Leg |
| Doppelquote | getroffene Finishes ÷ Darts auf ein Finish × 100 |
| MPR (Cricket) | Marks ÷ Runden |
Bei der Doppelquote zählt jeder Dart als Versuch, der bei einem Reststand geworfen wird, den man mit einem Dart beenden könnte — nicht nur der letzte.
Die Score-Klassen schließen sich gegenseitig aus: 180 heißt genau 180, 140+ meint 140 bis 179 und 100+ meint 100 bis 139. Ein Maximum wird also nicht zusätzlich als 140+ mitgezählt. „Höchstes Finish" ist der Reststand zu Beginn der Aufnahme, in der ausgecheckt wurde; „Beste Leg-Darts" zählt nur gewonnene Legs.
Ein Detail, das oft für Verwunderung sorgt: Darts aus überworfenen Aufnahmen zählen im Average mit. Sie wurden ja geworfen. Deshalb liegt der eigene Schnitt manchmal niedriger, als er sich angefühlt hat.
Ochely bewertet die Spielstärke nach dem Elo-Prinzip aus dem Schach. Alle starten bei 1200, die Spanne reicht von 0 bis 2000. Es gibt sieben Ränge mit je drei Unterstufen:
| Rang | ab |
|---|---|
| Neuling | bis 800 |
| Kneipenspieler | 800 |
| Vereinsspieler | 1000 |
| Ligaspieler | 1200 |
| Scharfschütze | 1400 |
| Maximum | 1600 |
| Legende | 1800 |
Wer gegen einen deutlich stärkeren Gegner verliert, verliert kaum Punkte — 400 Punkte Unterschied entsprechen etwa 91 Prozent Siegwahrscheinlichkeit. In den ersten zehn gewerteten Matches bewegt sich der Wert schneller, damit er sich zügig einpendelt. Ab drei Siegen in Folge gibt es einen Zuschlag, und die Deutlichkeit zählt mit: Ein Sieg zu null wiegt schwerer als ein Krimi — in beide Richtungen.
Gewertet werden nur X01 und Cricket mit mindestens zwei Spielern; Partyspiele nie. Damit die Rangliste nicht durch Schnellklicken verfälscht wird, prüft die App vier Dinge: Das Match muss mindestens eine Minute gedauert haben, es müssen Darts geworfen worden sein, es braucht mindestens sechs Darts je gewonnenem Leg, und im Schnitt mindestens anderthalb Sekunden pro Dart. Zusätzlich zählen höchstens zwölf Matches pro Tag in die Wertung. Im eigenen Verlauf steht trotzdem alles — gefiltert wird nur die öffentliche Rangliste.
Fürs Online-Spiel eröffnet einer einen Raum und teilt den Raum-Code; bis zu vier Spieler machen mit. Der Unterschied zu einem gemeinsamen Zettel: Jeder tippt seine eigenen Aufnahmen auf seinem eigenen Gerät. Übertragen wird dabei nicht der Spielstand, sondern der einzelne Zug — jedes Gerät rechnet daraus denselben Stand. Streit darüber, wessen Version gilt, kann so nicht entstehen.
Die Codes sind fürs Vorlesen am Telefon gemacht: Sie enthalten die Buchstaben I, L, O und U nicht, weil die mit 1, 0 und V verwechselt werden. Tippt jemand sie trotzdem, rechnet die App sie stillschweigend um.
Online läuft ausschließlich X01. Cricket und die sechs Partyspiele gibt es nur am selben Gerät.
Das laufende Match ist immer dunkel, unabhängig von der Systemeinstellung, und der Bildschirm bleibt an. Bedient wird mit einer Hand — die andere hält die Darts.
Double, Master und Single Out, überworfene Aufnahmen samt Rest 1, Straight und Double In, First to und Best of. Alles, worüber am Board sonst diskutiert wird, ist eindeutig hinterlegt.
Ein begonnenes Match läuft immer zu Ende und wird gespeichert. Und der gesamte Verlauf bleibt dauerhaft sichtbar — bezahlt wird für Neues, nicht für den Zugang zu bereits Gespieltem.
Neben X01 und Cricket warten Shanghai, Killer, Halbieren, Count Up und Elimination — für die Runde, in der nicht alle gleich gut werfen.
Average, Doppelquote, bestes Finish und Spielstärke wachsen mit jedem Abend. Die Formkurve zeigt, ob es nach oben geht.
Der Grundumfang ist kostenlos: X01 in allen Varianten, „Rund um die Uhr", die Grundstatistik, der komplette Verlauf, Spielerprofile, Freunde, Bestenliste, Spielstärke und die Teilnahme an Online-Spielen.
| Ochely Pro | Preis |
|---|---|
| Monatlich | 1,99 € |
| Jährlich | 12,99 € |
| Einmalig | 19,99 € |
Pro schaltet die sechs weiteren Spielarten frei (Cricket, Shanghai, Killer, Halbieren, Count Up, Elimination), dazu die Statistik während des laufenden Spiels, die erweiterten Kennzahlen — First 9, beste Leg-Darts, 180er, 140+ und 100+, überworfene Aufnahmen —, die Formkurve im Spielerprofil, die direkten Duelle gegen einzelne Mitspieler und das Eröffnen eines Online-Raums.
Die beiden Abos verlängern sich automatisch, bis du kündigst; die Abrechnung läuft über deinen Apple-Account, und kündigen kannst du jederzeit in dessen Einstellungen, spätestens 24 Stunden vor Ablauf der laufenden Periode. Der Einmalkauf verlängert sich nicht. Eine kostenlose Testphase gibt es nicht. Käufe lassen sich wiederherstellen und sind für die Familienfreigabe freigegeben. Es gelten die Standard-Nutzungsbedingungen von Apple.
Hast du ein laufendes Abo und kaufst zusätzlich die Einmal-Fassung, endet das Abo dadurch nicht von selbst. Es muss in den Einstellungen deines Apple-Accounts gekündigt werden, sonst läuft es weiter.
Die Darts werden eingetippt. Die App zählt nicht von selbst mit — du gibst jeden Wurf ein, und sie übernimmt den Rest: Reststand abziehen, überworfene Aufnahmen erkennen, Finish-Weg vorschlagen.
Kein E-Dart. Ochely ist für Steeldart am eigenen Board gebaut. Elektronische Automaten zählen selbst.
Kein Turniermodus, keine Ligaverwaltung, kein Mannschaftsspiel. Auch keinen Import oder Export von Daten und keine Trainingsmodi wie Bob's 27 — Letztere sind für ein späteres Update vorgesehen.
Die App läuft ausschließlich auf dem iPhone und setzt iOS 17 voraus. Es gibt keine Fassung für iPad, Apple Watch oder Mac. Die Oberfläche ist in 16 Sprachen übersetzt — neben den großen Dartländern bewusst auch Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Polnisch, Tschechisch, Slowakisch, Ungarisch und Kroatisch.
Ochely ist ein Hilfsmittel zum Zählen und ersetzt kein offizielles Wettkampf-Scoring. Die App bildet die gängigen Regeln ab, ist aber kein amtliches Zählgerät. Sie steht in keiner Verbindung zu Dartverbänden, Ligen oder Herstellern von Dartsportartikeln.
Matches, Statistiken, Spielerprofile und Einstellungen liegen ausschließlich auf deinem Gerät und verschwinden, wenn du die App löschst.
Nach außen gehen nur die Angaben, die du selbst nutzt: dein Profil für Freundesliste und Bestenliste — Spielername, Freund-Code und die Zahlen, die dort verglichen werden — sowie beim Online-Spiel die Daten der laufenden Partie.
Apple, iPhone, iOS, iCloud und App Store sind Marken der Apple Inc.
Fragen & Antworten
Nein. Zählen, alle Spielarten, die komplette Statistik, der Verlauf und die Spielerprofile funktionieren vollständig ohne Netz. Internet brauchen nur drei Dinge: die Freundesliste, die Bestenliste und das Online-Spiel.
Nein, Ochely ist für Steeldart am eigenen Board gebaut. Elektronische Automaten zählen ohnehin selbst.
Nein. Es gibt keinen Anmeldebildschirm, keine E-Mail-Abfrage und kein Passwort. Auch die Freundesliste kommt ohne eigenes Konto aus — sie nutzt die iCloud-Kennung, die ohnehin auf deinem iPhone liegt.
Ja, jeden einzelnen. Unten im Tastenfeld liegt ein Rückgängig-Pfeil, der den zuletzt eingetragenen Dart entfernt.
Ein Reststand, der sich mit drei Darts nicht auf ein Doppel ausspielen lässt. Es gibt genau sieben davon: 159, 162, 163, 165, 166, 168 und 169. Steht einer davon, zeigt die App keinen Finish-Vorschlag — nicht weil sie ihn nicht findet, sondern weil es keinen gibt.
Weil Darts aus überworfenen Aufnahmen mitzählen. Sie wurden ja geworfen, auch wenn die Punkte nicht gutgeschrieben wurden. Der 3-Dart-Average rechnet Punkte geteilt durch Darts mal drei — und die Darts dieser Aufnahmen stehen im Nenner.
Über das Online-Spiel: Einer eröffnet einen Raum und teilt den sechsstelligen Raum-Code, bis zu vier Spieler machen mit. Jeder tippt seine eigenen Aufnahmen auf seinem Gerät. Online läuft dabei ausschließlich X01 — Cricket und die Partyspiele gibt es nur am selben Gerät.
Gewertet werden nur X01 und Cricket mit mindestens zwei Spielern. Bei Shanghai, Killer oder Count Up hängt das Ergebnis zu stark von der Spielart selbst ab, um daraus eine vergleichbare Spielstärke abzuleiten. Im eigenen Verlauf erscheinen die Partien trotzdem.
Nichts geht verloren. Der gesamte Verlauf bleibt sichtbar, und ein laufendes Match wird immer zu Ende gespielt und gespeichert — auch wenn das Abo mittendrin endet. Gesperrt sind danach nur die Pro-Spielarten und die erweiterten Auswertungen.
Cricket gehört zu den sechs Spielarten, die Pro freischaltet. Kostenlos bleiben X01 in allen Varianten und „Rund um die Uhr" — dazu die Grundstatistik mit Average, Legs, Doppelquote und höchstem Finish.
Nein. Ochely ist ausschließlich fürs iPhone gebaut, ab iOS 17. Es gibt kein iPad-Layout, keine Apple-Watch-App und keine Mac-Fassung.
Nein. Dafür ist der kostenlose Umfang bewusst groß gehalten: X01 mit allen Regelvarianten, „Rund um die Uhr", Verlauf, Profile, Freunde, Bestenliste und Spielstärke kosten dauerhaft nichts.
Am selben Gerät bis zu acht. Im Online-Spiel bis zu vier, mindestens zwei zum Starten.
Nein, eine Export-Funktion gibt es nicht. Die Daten liegen auf dem iPhone und lassen sich nur dort einsehen.