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Roter DB Sylt Shuttle und blauer RDC Autozug in einer Liste — chronologisch sortiert, mit Countdown bis zum Verladeschluss und gemeldeten Verspätungen.
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Zwischen dem Festland und Sylt gibt es keine Straße. Wer mit dem Auto auf die Insel will, muss es über den Hindenburgdamm verladen — und dort fahren zwei verschiedene Betreiber mit getrennten Fahrplänen. Diese App legt beide übereinander und zeigt, welcher Zug als Nächstes fährt.
Zwischen Niebüll und Westerland fahren zwei Anbieter: der rote DB Sylt Shuttle und der blaue RDC Autozug Sylt. Die App legt beide Fahrpläne übereinander und zeigt sie als eine chronologische Liste — an der Farbe erkennst du sofort, wer fährt.
Ganz oben steht die nächste erreichbare Abfahrt, mit Countdown. Damit beantwortet die App genau die Frage, die man auf der A7 Richtung Norden hat: nicht „wann fährt der DB-Zug", sondern welcher der beiden Züge ist der nächste, den ich noch schaffe.
Alle Feinheiten der beiden Fahrpläne stecken schon drin: Sommer- und Winterzeiten mit ihren unterschiedlichen Gültigkeitszeiträumen, Fahrten nur montags bis freitags, Fahrten nur am Wochenende, Feiertagsregelungen und die drei Fahrten ohne Motorradmitnahme. Du wählst Richtung und Datum — die App zeigt, was an diesem Tag tatsächlich fährt.
Gemeldete Verspätungen beider Betreiber laufen ebenfalls in dieselbe Liste. Statt zwei Websites nebeneinander offen zu haben, reicht ein Blick aufs Handy — auch ohne Empfang, denn der Fahrplan liegt in der App.
Alle veröffentlichten Zeiten sind Verladeschluss-Zeiten (Check-in) — also der Zeitpunkt, zu dem du mit dem Auto spätestens an der Verladung stehen musst. Der Zug fährt erst danach ab. Die Fahrt über den Hindenburgdamm dauert anschließend rund 35 Minuten.
Wer diese Zeit als Abfahrtszeit liest und auf den letzten Drücker kalkuliert, steht vor einer geschlossenen Verladung und wartet auf den nächsten Zug. Genau deshalb zeigt die App durchgehend den Verladeschluss, schreibt an mehreren Stellen dazu, was das bedeutet — und bietet die Erinnerungsfunktion an.
Das ist vielen nicht klar: „Sylt Shuttle" und „Autozug Sylt" sind nicht zwei Namen für dasselbe. Der Sylt Shuttle ist der rote Zug der DB Fernverkehr AG, der Autozug Sylt der blaue Zug der RDC Autozug Sylt GmbH. Es sind unabhängige Unternehmen mit getrennten Tickets — ein Ticket des einen gilt nicht beim anderen.
Ebenfalls ein häufiges Missverständnis: Von Niebüll gibt es keine Autofähre nach Sylt. Eine Fähre für Autos fährt nur von Rømø in Dänemark. Die deutsche Verbindung ist ausschließlich der Zug.
Öffnen — das war es schon. Kein Onboarding, keine Registrierung, keine Berechtigungsabfrage. Beim Start steht die nächste Abfahrt sofort groß auf dem Bildschirm: Betreiber, Uhrzeit, Countdown („in 13 Min"), Strecke und Ankunftszeit.
Richtung umschalten. Ganz oben liegen zwei Felder: Nach Sylt (Niebüll → Westerland) und Nach Niebüll (Westerland → Niebüll). Voreingestellt ist „Nach Sylt". Wer mag, lässt die Richtung automatisch nach Standort wählen — dazu unten mehr.
Anderen Tag wählen. Darunter liegt die Datumsleiste mit Pfeilen für Vor- und Vortag. Ein Tipp aufs Datum öffnet einen Kalender, der zwölf Monate vorwärts und zwölf Monate zurück reicht. Bei Bedarf filterst du auf nur rot oder nur blau.
Zug antippen und buchen. Ein Tipp öffnet ein Blatt mit Betreiber, Uhrzeit, Strecke und dem ausdrücklichen Hinweis „Verladeschluss (Check-in)". Von dort geht es weiter zum Buchungsportal des jeweiligen Betreibers — wahlweise im eingebauten Browser oder extern.
Erinnerung setzen. Im selben Blatt liegt der Knopf „Erinnern" mit sechs Vorlaufzeiten: 5, 10, 15, 20, 30 oder 60 Minuten vor Verladeschluss. Angeboten werden nur Zeiten, die noch in der Zukunft liegen. Die Erinnerung läuft lokal auf dem Gerät, ganz ohne Server.
Gerechnet vom Verladeschluss bis zur Ankunft:
| Zug | Richtung | Dauer |
|---|---|---|
| Roter DB Sylt Shuttle | nach Sylt | 41 Min |
| Roter DB Sylt Shuttle | nach Niebüll | 50 Min |
| Blauer RDC Autozug Sylt | nach Sylt | 45–50 Min |
| Blauer RDC Autozug Sylt | nach Niebüll | 50 Min |
Beim roten Zug sind die Ankunftszeiten exakt hinterlegt, beim blauen als Näherung — deshalb steht dort in der App immer ein „ca." davor.
Die Betriebszeiten im Sommer: Der rote Zug fährt Richtung Sylt von 04:05 bis 21:05 Uhr und zurück von 04:55 bis 20:55 Uhr. Der blaue Zug fährt Richtung Sylt von 04:30 bis 19:05 Uhr und zurück von 05:55 bis 18:55 Uhr. Im Winter beginnt der rote Zug Richtung Niebüll später, um 05:25 Uhr.
Im Winter fährt der blaue Zug nicht. Für die Wintersaison liegen für den RDC Autozug Sylt keine bestätigten Zeiten vor; die App weist in diesem Fall ausdrücklich darauf hin, statt einfach eine leere Liste zu zeigen.
Eine Besonderheit, die leicht übersehen wird: Feiertage zählen wie Wochenende. Fahrten, die als „Sa/So/Feiertag" gekennzeichnet sind, verkehren also auch an Feiertagen — und Fahrten „Mo–Fr" dann nicht. Die App kennt die Feiertage und rechnet sie automatisch mit.
Auf drei Fahrten Richtung Sylt werden keine Motorräder befördert, jeweils beim roten Zug und in Sommer- wie Winterfahrplan gleich: 04:05 Uhr (montags bis freitags), 05:05 Uhr (täglich) und 05:35 Uhr (samstags, sonntags und feiertags). Die App kennzeichnet diese Fahrten mit „Keine Motorradbeförderung".
Seit Version 1.3 zeigt die App gemeldete Verspätungen für beide Betreiber. Bei einer Verzögerung wird die geplante Zeit durchgestrichen, die tatsächliche daneben in Orange gezeigt, dazu eine Plakette wie „+20 Min". Ausfälle erscheinen als „Fällt aus". Wichtig: Countdown und Ankunftszeit rechnen mit der Verspätung — sonst würde die App jemanden zum falschen Zeitpunkt losschicken.
Weil es keine gemeinsame Quelle gibt, holt die App die Angaben aus zwei getrennten Systemen. Das erklärt einen Unterschied, der sonst wie ein Fehler aussieht: Beim roten Zug erscheint eine Verspätung meist erst in der halben Stunde vor der Abfahrt, beim blauen deutlich früher. Der blaue Betreiber pflegt seine Verzögerungen für den ganzen Tag und in groben Schritten, die DB liefert die Echtzeitdaten erst kurz vorher.
Kommt keine Meldung, wird auch nichts angezeigt. Eine Fahrt ohne Hinweis ist deshalb nicht automatisch pünktlich.
Die Anbieter melden ihre Verzögerungen selbst und meist in groben Schritten. Es ist also ein gemeldeter Stand, keine Live-Ortung des Zuges — plane bitte nicht auf die Minute genau.
Ein Detail mit Folgen: Verspätet sich ein Zug so stark, dass er nach einem später geplanten fährt, bleibt er in der Liste an seiner Fahrplanposition stehen. Die große Hervorhebung springt aber korrekt auf den Zug, der wirklich zuerst fährt. Das ist Absicht — so findest du den Zug dort, wo du ihn erwartest.
Keine Buchung in der App. Tickets werden nicht hier gekauft — es gibt ausschließlich eine Weiterleitung zum Buchungssystem des jeweiligen Betreibers. Dort gelten dessen Bedingungen und Datenschutzregeln.
Keine Preise und kein Preisvergleich. Was die Überfahrt kostet, hängt von Fahrzeuggröße, Auslastung und Tarif ab. Eine angezeigte Zahl wäre irreführend, deshalb steht in der App nur: Endpreis erst im Buchungsportal.
Keine Auslastungsanzeige und keine Wartezeiten. Wie lang die Autoschlange an der Verladung ist, kann die App nicht wissen. Und eine Auslastung liefern die Quellen für den Autozug schlicht nicht — die entsprechende Angabe bezieht sich auf Sitzplätze in Reisezügen und bleibt bei Autozügen leer.
Keine Benachrichtigung bei Verspätung. Die Erinnerungen sind zeitbasiert und rechnen mit der geplanten Zeit. Das ist Absicht: Wer sich 45 Minuten vorher erinnern lässt, will trotzdem rechtzeitig losfahren — und Verspätungen lösen sich oft wieder auf.
Außerdem gibt es keine Widgets, keine Kurzbefehle, keine Teilen- oder Exportfunktion, keine Karte und keine Routenplanung zur Verladestation. Die App läuft ausschließlich auf dem iPhone ab iOS 17, nur im Hochformat und nur auf Deutsch. Sie zeigt ausschließlich die beiden Autozüge — keine Personenzüge, keine Fähren, keine Flüge.
Das ist der Kern und der Grund, warum es sie gibt. Die Betreiber zeigen jeweils nur ihre eigenen Züge — naheliegend, aber für die Frage „wann fährt der nächste" nicht ausreichend. Die App sortiert rot und blau chronologisch ineinander und kennzeichnet sie durchgehend farblich.
Die App zeigt bewusst die Check-in-Zeit und erklärt an mehreren Stellen, was das bedeutet, statt eine Zahl ohne Zusammenhang zu nennen.
Sie zeigt, wann welcher Fahrplan zuletzt geändert wurde und bis wann er bestätigt ist. Fehlt eine Verspätungsquelle, wird das benannt statt verschwiegen. Und eine ausbleibende Meldung wird nie als „pünktlich" dargestellt.
Öffnen und ablesen — bei rund 1,3 MB Downloadgröße ist die App in Sekunden geladen und startet ohne jede Einrichtung.
Die App ist vollständig kostenlos. Alle beschriebenen Funktionen sind uneingeschränkt nutzbar. Kosten entstehen ausschließlich beim jeweiligen Betreiber für das Zugticket selbst.
Dein Standort wird nur auf dem Gerät ausgewertet, um zu erkennen, ob du dich auf der Insel oder auf dem Festland befindest — gespeichert oder übertragen wird er nicht. Erinnerungen und Einstellungen bleiben ebenfalls dort.
Nach außen gehen nur der Abruf der Fahrplandatei und die Verspätungsabfrage bei den beiden Betreibern; dabei werden keine Angaben zu Person, Gerät oder Reise übermittelt. Die Verspätungsabfrage lässt sich in den Infos der App abschalten.
Die vollständige Erklärung steht in der Datenschutzerklärung.
Dies ist eine unabhängige App und steht in keiner Verbindung zur DB Fernverkehr AG oder zur RDC Autozug Sylt GmbH. Alle Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern.
Zeiten = Verladeschluss (Check-in). Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben des jeweiligen Verkehrsunternehmens.
Die App entstand auf Initiative von Philipp Rolle.
Fragen & Antworten
Es ist der Verladeschluss, also der Check-in — der Zeitpunkt, zu dem du mit dem Auto spätestens an der Verladung stehen musst. Der Zug fährt einige Minuten später ab, die Fahrt über den Damm dauert dann rund 35 Minuten. Das ist der häufigste Irrtum auf dieser Strecke und der Grund, warum die App die Zeit ausdrücklich so benennt.
Beides ist üblich; verbindlich sind die Bedingungen des jeweiligen Betreibers. Die App bucht selbst nichts — sie leitet dich zum Buchungsportal des roten oder blauen Zuges weiter, wo du Datum und Fahrt auswählst.
Das hängt von Fahrzeuggröße, Auslastung und Tarif ab, weshalb die App bewusst keine Preise anzeigt. Den Endpreis siehst du erst im Buchungsportal des Betreibers.
Vom Verladeschluss bis zur Ankunft rechnet die App beim roten Zug mit 41 Minuten Richtung Sylt und 50 Minuten zurück. Beim blauen Zug sind es 45 bis 50 Minuten Richtung Sylt und 50 Minuten zurück. Die reine Fahrt über den Hindenburgdamm dauert davon rund 35 Minuten.
Weil die Datenlage unterschiedlich ist: Beim roten Zug sind die Ankunftszeiten exakt hinterlegt, beim blauen nur als Näherung. Die App kennzeichnet das, statt eine Genauigkeit vorzutäuschen, die es nicht gibt.
Nein. Kommt keine Meldung, wird auch nichts angezeigt. Eine Fahrt ohne Hinweis ist deshalb nicht automatisch pünktlich. Beim roten Zug erscheinen Verspätungen ohnehin meist erst in der halben Stunde vor der Abfahrt, beim blauen früher — das liegt an den unterschiedlichen Quellen.
Weil die Information nicht verfügbar ist. Die Auslastungsangabe der Bahn bezieht sich auf Sitzplätze in Reisezügen und bleibt bei Autozügen dauerhaft leer — beim Autozug gibt es keine Reservierung, sondern Drive-up-Verkehr. Der blaue Betreiber zeigt eine Auslastung nur innerhalb seines eigenen Buchungsshops.
Nein. Die Erinnerungen sind zeitbasiert und rechnen mit der geplanten Zeit; sie verschieben sich bei Verspätung nicht. Das ist Absicht — wer sich 45 Minuten vorher erinnern lässt, will trotzdem rechtzeitig losfahren, und Verspätungen lösen sich oft wieder auf.
Auf den meisten Fahrten ja. Drei Fahrten Richtung Sylt nehmen keine Motorräder mit, jeweils beim roten Zug: 04:05 Uhr montags bis freitags, 05:05 Uhr täglich und 05:35 Uhr an Wochenenden und Feiertagen. Die App kennzeichnet diese Fahrten.
Für die Wintersaison liegen für den blauen RDC Autozug Sylt keine bestätigten Zeiten vor. Die App sagt das in dem Fall ausdrücklich, statt eine leere Liste zu zeigen. Der rote Zug fährt ganzjährig, im Winter mit etwas kürzerem Fahrplan.
Ja, für alles Wesentliche. Der komplette Fahrplan ist in der App enthalten — Abfahrten, Countdowns, Erinnerungen und Kalender laufen offline ganz normal. Internet brauchen nur die Verspätungsanzeige und der automatische Fahrplan-Abgleich.
Nur wenn du es einschaltest — die Funktion ist standardmäßig aus. Dann wählt die App beim Öffnen die passende Richtung: auf Sylt „Nach Niebüll", am Festland „Nach Sylt". Die Entscheidung fällt ausschließlich auf dem Gerät, der Standort wird weder gespeichert noch übertragen. Eine eigene Auswahl hat immer Vorrang.
Nein. Dies ist eine unabhängige App und steht in keiner Verbindung zur DB Fernverkehr AG oder zur RDC Autozug Sylt GmbH. Sie führt lediglich die öffentlich veröffentlichten Fahrpläne beider Betreiber zusammen.
Nein, das sind zwei verschiedene Unternehmen. Der Sylt Shuttle ist der rote Zug der DB, der Autozug Sylt der blaue Zug der RDC. Sie haben getrennte Fahrpläne, getrennte Preise und getrennte Tickets — ein Ticket des einen gilt nicht beim anderen.
Von Niebüll nicht. Eine Autofähre fährt ausschließlich von Rømø in Dänemark nach List auf Sylt. Die deutsche Verbindung für Autos ist allein der Zug über den Hindenburgdamm.
Die Daten werden wöchentlich automatisch mit den Fahrplanseiten beider Betreiber abgeglichen, und die App lädt beim Start eine neuere Fassung nach. In den Infos siehst du getrennt je Betreiber, wann sich der Fahrplan zuletzt geändert hat und bis zu welchem Datum er bestätigt ist. Für spätere Tage zeigt die App die Zeiten weiter, kennzeichnet sie aber als ungeprüft.
Die App ist fürs iPhone gebaut, ab iOS 17 und nur im Hochformat. Auf dem iPad läuft sie im iPhone-Modus ohne eigenes Layout. Für Apple Watch, Mac oder Android gibt es keine Fassung.