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Bewegungsausmaß per Foto bestimmen: drei Punkte antippen, den Winkel ablesen, die Neutral-Null-Notation gleich mitgeliefert. Acht Gelenk-Vorlagen.
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Ein digitaler Winkelmesser: Foto aufnehmen, drei Punkte antippen — die App berechnet den Gelenkwinkel und übersetzt ihn in die Neutral-Null-Notation. Das Messen bleibt dauerhaft kostenlos.
Du fotografierst das Gelenk in der Endstellung und tippst anschließend in Ruhe drei Punkte auf dem Bild an. Die App rechnet daraus den Winkel — und liefert die Neutral-Null-Notation gleich mit.
Der Vorteil liegt im Zeitpunkt: Gemessen wird am Foto, nicht am Patienten. Die Endstellung muss nur für die Aufnahme gehalten werden, nicht so lange, bis ein Instrument ausgerichtet ist. Sitzt ein Punkt nicht genau, verschiebst du ihn, bis er passt.
Für acht Gelenke sind die Messpunkte als Vorlage hinterlegt — mit Bezugsachsen, wie sie in der Untersuchung üblich sind. Du wählst das Gelenk, die Seite und ob aktiv oder passiv gemessen wird.
Jede Messung bleibt mit ihrem Bild verbunden. Sechs Wochen später ist damit nicht nur die Zahl da, sondern auch, wie das Gelenk damals tatsächlich aussah — nebeneinander im Verlauf.
Für den Arztbrief entsteht daraus eine geordnete Aufstellung mit Datum, Seite, aktiv oder passiv, Wert und Notation. Ohne Abtippen.

Zwei Knöpfe, mehr nicht. Du fotografierst direkt in der App oder holst ein vorhandenes Bild aus der Mediathek — auch ein älteres oder eines, das jemand anders aufgenommen hat.
Darunter stehen die letzten Messungen mit Wert und Notation. Der Aufnahmehinweis steht dauerhaft auf dem Bildschirm: seitlich fotografieren, Kamera senkrecht zur Bewegungsebene auf Gelenkhöhe, 2 bis 3 Meter Abstand, ganze Extremität im Bild.

Acht Vorlagen stehen bereit: Knie, Hüfte, Ellbogen, Schulter für Flexion und Extension, Schulter für Abduktion und Adduktion, oberes Sprunggelenk, Handgelenk und ein generischer Winkel.
Unter jeder Karte stehen die drei anatomischen Landmarken in der Reihenfolge, in der sie anzutippen sind — beim Knie also Trochanter major, Kniegelenkspalt, Außenknöchel. Die App erklärt diese Begriffe nicht; sie setzt Fachwissen voraus.
Drei Punkte antippen — proximal, Gelenk, distal. Sobald du einen gesetzten Marker mit dem Finger ziehst, erscheint eine Lupe mit 2,5-facher Vergrößerung, die zeigt, was unter der Fingerkuppe liegt. Ab dem dritten Punkt steht der Winkel live in Großschrift über dem Bild, dazu die Notation. Der letzte Punkt lässt sich einzeln zurücknehmen.
Das Ergebnis weitergeben. Auf dem Ergebnis-Bildschirm stehen Wert und Notation groß, darunter das Foto mit eingezeichnetem Winkel und einer Wertbox. Über das System-Teilen-Blatt geht dieses Bild direkt in die Akte oder an die Ärztin. Bei Gelenken mit möglicher Überstreckung wählst du hier, ob es sich um eine Bewegung über Neutral-Null oder um ein Defizit handelt.

Ordnest du eine Messung einem Patienten zu, legst du dabei Seite (links, rechts oder ohne) und Messart (AROM aktiv, PROM passiv) fest. Im Patientendetail entsteht daraus eine Verlaufskurve je Gelenk und Bewegung.
Links und rechts werden ins selbe Diagramm gezeichnet — rechts türkis, links orange —, sodass die nicht betroffene Seite als Bezugsgröße daneben liegt. Ein Finger auf der Kurve zeigt Datum und Werte an dieser Stelle.
Die Daten in diesen Bildern sind Beispieldaten. „M.K." ist ein Pseudonym, die Messwerte stammen aus einem erzeugten Verlauf.
Die Neutral-Null-Methode beschreibt jedes Gelenk mit drei Zahlen. In der Mitte steht die Null-Stellung, links und rechts davon die Ausschläge in beide Richtungen. Genau diese Schreibweise ist eine bekannte Fehlerquelle, weil die Stellen unterschiedlich belegt werden, je nachdem ob das Gelenk über die Neutralstellung hinausgeht oder sie gar nicht erreicht.
| Notation | Bedeutung |
|---|---|
| 5/0/130 | 5° Überstreckung, Null erreicht, 130° Beugung |
| 0/10/90 | Null wird nicht erreicht — 10° Streckdefizit, 90° Beugung |
| –/0/107 | nur die Beugung gemessen, 107° |
GonioCam nimmt diese Übersetzung ab. Weil ein Foto Überstreckung und Streckdefizit geometrisch nicht unterscheiden kann — beide erzeugen denselben eingeschlossenen Winkel, nur gespiegelt —, gibt es bei Knie, Hüfte, Ellbogen und Handgelenk auf dem Ergebnis-Bildschirm eine bewusste Auswahl zwischen beidem.
Beim oberen Sprunggelenk entfällt diese Auswahl, weil die Geometrie dort eindeutig ist: Dort liegt die Neutralstellung im rechten Winkel, und ob der gemessene Winkel darüber oder darunter liegt, entscheidet die Sache von allein.
Das ist der eigentliche Kern der App und der Grund, warum acht getrennte Vorlagen existieren statt einer einzigen Winkelmessung:
| Gelenk | Neutral-Null ist erreicht bei |
|---|---|
| Knie, Hüfte, Ellbogen, Handgelenk | gestreckter Linie (180°) |
| Oberes Sprunggelenk | rechtem Winkel (90°) |
| Schulter | anliegendem Arm (0°) |
Der angezeigte Bewegungswert ist deshalb je nach Gelenk etwas anderes als der roh gemessene Winkel — beim Knie die Abweichung von 180°, beim Sprunggelenk die von 90°, bei der Schulter der Winkel selbst. Der generische Winkel hat keinen Neutral-Null-Bezug und zeigt nur den rohen Wert.
Zur Studienlage: Für etablierte Foto-Goniometrie-Apps wurden eine sehr hohe Wiederholgenauigkeit (Intraklassen-Korrelation bis 0,99) und ein Standardmessfehler unter 1° berichtet; die Übereinstimmung zwischen verschiedenen Untersuchern war dabei besser als beim klassischen Plastik-Goniometer. Diese Werte beziehen sich auf Foto-Goniometrie allgemein, nicht auf GonioCam.
Für GonioCam selbst wurde gegen mathematisch erzeugte Referenzbilder mit exakt bekannten Winkeln geprüft. In einem Modell, bei dem alle drei Punkte gleichzeitig in jede Richtung verschoben werden, ergab sich:
| Bedingung | Maximaler Fehler |
|---|---|
| ±3 Pixel Antippfehler (mit Lupe) | 0,60° |
| ±6 Pixel Antippfehler (ohne Lupe) | 1,20° |
| Gelenk klein im Bild (kurze Schenkel) | 1,97° |
Foto-Messungen hängen von der Aufnahme ab: seitliche Aufnahme senkrecht zur Bewegungsebene, Kamera auf Gelenkhöhe, ganze Extremität im Bild und sorgfältige Punktsetzung sind Voraussetzung für verlässliche Werte. Eine schräge Perspektive verfälscht das Ergebnis — die App kann das weder erkennen noch ausgleichen.
Die praktische Folge aus diesen Zahlen: Die Genauigkeit bleibt im Bereich von etwa zwei Grad, solange das Gelenk groß genug im Bild ist. Deshalb steht der Hinweis „ganze Extremität im Bild, 2 bis 3 Meter Abstand" sowohl beim ersten Start als auch dauerhaft auf dem Startbildschirm.
Die vollständige Methodenbeschreibung samt Studienlage und eigener Prüfung ist in der App nachlesbar — unter Einstellungen, Referenz, „Methodik & Genauigkeit".
Für Knie, Hüfte und Ellbogen kann die App die drei Punkte selbst vorschlagen. Die Personen-Erkennung läuft dabei vollständig auf dem Gerät; es wird kein Bild an einen Server geschickt.
Der Vorschlag ist bewusst zurückhaltend gebaut. Er läuft nie von selbst, sondern nur auf Knopfdruck. Er greift nur bei drei der acht Vorlagen. Er zeigt seine eigene Konfidenz an. Und er verlangt eine ausdrückliche Bestätigung — solange nicht „Geprüft, übernehmen" getippt wurde, geht es nicht weiter.
Erreicht die Erkennung ihre Schwelle nicht, gibt es gar keinen Vorschlag statt eines schlechten. Das passiert häufiger, als man denkt: Für die Erkennung muss die ganze Person im Bild sein — ein einzelnes Bein oder ein Arm allein reicht nicht. Der Vorschlag ist deshalb ein Komfort-Merkmal; der Normalfall bleibt die manuelle Messung.
In der App liegt eine Referenztabelle mit den üblichen Bewegungsausmaßen gesunder Erwachsener nach der Neutral-Null-Methode:
| Gelenk | Bewegung | Übliche Werte |
|---|---|---|
| Knie | Ext/Flex | 5–10 / 0 / 120–150 |
| Hüfte | Ext/Flex | 10–15 / 0 / 120–140 |
| Ellbogen | Ext/Flex | 0–10 / 0 / 140–150 |
| Schulter | Flex/Ext | 150–170 / 0 / 40 |
| Schulter | Abd/Add | 160–180 / 0 / 20–40 |
| Oberes Sprunggelenk | DE/PF | 20–30 / 0 / 40–50 |
| Handgelenk | DE/PF | 35–60 / 0 / 50–60 |
Angaben nach AAOS- und Neutral-Null-Literatur. Diese Tabelle ist ein reines Nachschlagewerk in einem eigenen Bildschirm. Die App vergleicht gemessene Werte nicht damit, ordnet sie nicht ein und leitet nichts daraus ab — die Einordnung gehört zum Behandler.
Aufgenommene Messfotos werden ausschließlich im geschützten Bereich der App gespeichert — nicht in der privaten Mediathek, nicht in iCloud-Fotos, nicht in geteilten Alben. Weitergeben lässt sich ein Bild nur über das ausdrückliche Teilen-Blatt. Das ist eine harte Regel im Aufbau der App, keine Einstellung.
Auf den Fotos sind Patienten zu sehen. Deshalb liegen sie im geschützten Bereich der App — getrennt von der privaten Fotomediathek und ohne Umweg über das Netz.
Der Dokumentations-Teil kostet einmalig 19,99 € — eine bewusste Entscheidung gegen das übliche Abo-Modell für Berufswerkzeuge.
Einschließlich der Fälle, die erfahrungsgemäß falsch notiert werden: die Unterscheidung zwischen Überstreckung und Streckdefizit als bewusste Auswahl, und beim Sprunggelenk die automatische Ableitung aus der Geometrie.
Wie gemessen wird, welche Studienlage es gibt und unter welchen Bedingungen die Genauigkeitswerte gelten, ist in der App nachlesbar — nicht nur im Kleingedruckten.
Das Messen ist dauerhaft kostenlos und ohne Zeitlimit: alle acht Gelenk-Vorlagen, die Lupe, der automatische Punkt-Vorschlag, die Neutral-Null-Notation, das Teilen einzelner Fotos und die Speicherung der letzten fünf Messungen.
GonioCam Pro kostet einmalig 19,99 € — kein Abo, keine Verlängerung. Damit kommen dazu: Patienten anlegen und zuordnen, Seite und Messart je Messung, Verlaufskurven, der Seitenvergleich links gegen rechts, der PDF-Bericht mit Auswahl der Bestandteile und unbegrenzt viele gespeicherte Messungen.
Eine kostenlose Testphase gibt es nicht — stattdessen bleibt der Mess-Teil dauerhaft frei. Der Kauf lässt sich auf weiteren Geräten mit derselben Apple-ID wiederherstellen.
Die App läuft auf dem iPhone ab iOS 17 und auf dem iPad ab iPadOS 17; auf Macs mit Apple-Chip lässt sie sich ebenfalls installieren, ist dafür aber nicht geprüft. Eine Apple-Watch-Fassung gibt es nicht. Verfügbar ist sie in sieben Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch und brasilianisches Portugiesisch.
GonioCam ist ein Mess- und Dokumentationswerkzeug (digitaler Winkelmesser). Die fachliche Beurteilung obliegt dem Behandler.
GonioCam ist kein zugelassenes oder zertifiziertes Medizinprodukt. Die App stellt keine Diagnosen, gibt keine Therapie- oder Behandlungsempfehlungen und bewertet keine Messwerte.
Die Interpretation der Messergebnisse und alle daraus folgenden Entscheidungen obliegen ausschließlich qualifiziertem Fachpersonal. GonioCam darf nicht als alleinige Grundlage für gesundheitliche Entscheidungen verwendet werden.
Es gibt entsprechend keine Ampeln, keine Punktwerte und keine Einordnung von Messwerten. Das ist Absicht: Sobald eine App Messwerte bewertet, wird sie zu etwas anderem als einem Winkelmesser.
Technisch fehlen außerdem: eine Messung im Live-Kamerabild (es wird immer erst fotografiert), Video- oder Bewegungsanalyse, Rotationsmessungen der Schulter, Vorlagen für Wirbelsäule oder Finger, ein Mehrbenutzer-Betrieb, eine Anbindung an Praxis-Software und ein CSV-Export.
Ein Abgleich zwischen zwei Geräten findet derzeit nicht statt. Die Daten liegen auf dem einen iPhone, auf dem sie erfasst wurden.
Nicht gedacht ist die App für Menschen, die eine Einschätzung ihres Gelenkzustands aus der Ferne erwarten, und für alle, die ein zugelassenes Medizinprodukt benötigen — etwa für gutachterliche Zwecke mit Zertifizierungspflicht.
Fotos, Messpunkte, Winkel, Pseudonyme und Notizen liegen ausschließlich im geschützten Bereich der App — im App Store steht deshalb „Der Entwickler erfasst keine Daten von dieser App".
Nach außen geht nur, was du selbst auslöst: ein geteiltes Foto, ein geteilter Bericht oder eine Kontakt-Mail. Letztere enthält App-Version, iOS-Version und Gerätemodell, aber keine Mess- oder Patientendaten. Alle Daten lassen sich direkt in der App einsehen und löschen; mit der App verschwinden sie vollständig.
Wer als Behandler Patientendaten erfasst, ist dafür datenschutzrechtlich selbst verantwortlich. Die App empfiehlt an mehreren Stellen ausdrücklich Pseudonyme oder Initialen statt Klarnamen.
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung. Soweit gesetzlich zulässig, ist die Haftung für Schäden aus der Nutzung der App — insbesondere aus Messabweichungen oder deren Interpretation — ausgeschlossen. Unberührt bleibt die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
GonioCam steht in keiner Verbindung zu Berufsverbänden, Krankenkassen, Kliniken oder Herstellern von Messinstrumenten. Apple, iPhone und iOS sind Marken der Apple Inc.
Fragen & Antworten
Gegen Referenzbilder mit exakt bekannten Winkeln lag der maximale Fehler bei 0,60°, wenn die Punkte mit der Lupe gesetzt wurden, und bei 1,20° ohne Lupe. Wird das Gelenk klein im Bild abgebildet, steigt er auf knapp 2°.
Diese Werte gelten nur unter den genannten Aufnahmebedingungen: seitlich, senkrecht zur Bewegungsebene, Kamera auf Gelenkhöhe, ganze Extremität im Bild. Eine schräge Perspektive verfälscht das Ergebnis, und die App kann das nicht ausgleichen.
Seitlich und senkrecht zur Bewegungsebene, die Kamera auf Höhe des Gelenks, 2 bis 3 Meter Abstand, die ganze Extremität im Bild und enganliegende Kleidung, damit die Landmarken sichtbar bleiben. Diese vier Regeln stehen im Onboarding und dauerhaft auf dem Startbildschirm.
Das ist die Neutral-Null-Notation. Die mittlere Zahl ist die Null-Stellung. Steht dort eine 0, wird die Neutralstellung erreicht — 5/0/130 heißt also 5° Überstreckung und 130° Beugung. Steht dort ein Wert wie bei 0/10/90, wird die Null nicht erreicht: Es besteht ein Streckdefizit von 10°, gebeugt wird bis 90°.
Wenn das Gelenk die Neutralstellung nicht erreicht. Ein Foto kann Überstreckung und Streckdefizit nicht unterscheiden — beide ergeben denselben eingeschlossenen Winkel, nur gespiegelt. Deshalb triffst du diese Entscheidung bei Knie, Hüfte, Ellbogen und Handgelenk selbst. Beim oberen Sprunggelenk entfällt die Auswahl, weil dort die 90°-Stellung die Sache eindeutig macht.
Das Messen ist dauerhaft kostenlos: alle acht Gelenk-Vorlagen, Lupe, Punkt-Vorschlag, Notation, Teilen einzelner Fotos und die letzten fünf Messungen. GonioCam Pro kostet einmalig 19,99 € und bringt Patienten, Verlaufskurven, den Seitenvergleich links gegen rechts, den PDF-Bericht und unbegrenzt viele Messungen. Kein Abo.
Ausschließlich auf dem iPhone, im geschützten Bereich der App. Es gibt kein Konto und keinen Server; die App enthält überhaupt keinen Netzwerkcode. Auch die Personen-Erkennung läuft lokal auf dem Gerät.
Weil auf Messfotos Patienten zu sehen sind. Sie werden deshalb ausschließlich im geschützten Bereich der App abgelegt und geraten so weder in iCloud-Fotos noch in geteilte Alben. Weitergeben kannst du ein Bild nur bewusst über das Teilen-Blatt.
Derzeit nicht. Die Daten liegen auf dem Gerät, auf dem sie erfasst wurden. Ein Abgleich über iCloud ist vorbereitet, aber noch nicht aktiv.
Ja, die Messung funktioniert für alle. Die Einordnung der Werte gehört allerdings in fachkundige Hände: Die App bewertet nichts und trifft keine Aussage darüber, ob ein Wert gut oder schlecht ist.
Nein. GonioCam ist kein zugelassenes oder zertifiziertes Medizinprodukt. Die App stellt keine Diagnosen, gibt keine Therapie- oder Behandlungsempfehlungen und bewertet keine Messwerte. Sie ist ein digitaler Winkelmesser zur Messung und Dokumentation.
Für die Erkennung muss die ganze Person im Bild sein — ein einzelnes Bein oder ein Arm allein reicht nicht. Erreicht die Erkennung ihre Sicherheitsschwelle nicht, macht die App bewusst gar keinen Vorschlag statt eines schlechten. Der Vorschlag ist ein Komfort-Merkmal; die manuelle Messung ist der Normalfall.
Ja. Über „Foto importieren" lässt sich jedes Bild aus der Mediathek verwenden, auch ein älteres oder eines, das jemand anders aufgenommen hat — vorausgesetzt, es erfüllt die Aufnahmebedingungen.
Diese Bewegungen lassen sich aus einer seitlichen Einzelaufnahme nicht zuverlässig bestimmen. Enthalten sind acht Vorlagen, bei denen die Messebene eindeutig ist, dazu ein generischer Winkel ohne Neutral-Null-Bezug.
Ja. GonioCam läuft auf dem iPhone ab iOS 17 und auf dem iPad ab iPadOS 17. Auf Macs mit Apple-Chip lässt sie sich ebenfalls installieren, dafür ist sie aber nicht geprüft. Eine Apple-Watch-Fassung gibt es nicht.
Der Kauf hängt an deiner Apple-ID und lässt sich auf weiteren Geräten desselben Apple-Kontos über „Käufe wiederherstellen" zurückholen. Die Familienfreigabe ist für dieses Produkt nicht aktiviert.