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Kaufberatung

Humidor kaufen

Kurz gesagt

Ein guter Humidor ist innen mit spanischem Zedernholz ausgekleidet, schließt dicht ab und bringt Hygrometer und Befeuchter bereits mit. Für den Einstieg passt ein Modell für 20 bis 25 Zigarren. Entscheidend sind Auskleidung und Deckelpassung — nicht die Größe.

Die Innenauskleidung entscheidet über alles andere

Das wichtigste Bauteil eines Humidors ist das Holz, das Sie nicht sehen. Spanisches Zedernholz, auch Cedro genannt, nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Es puffert damit jede Schwankung im Raumklima ab, hält Tabakschädlinge fern und gibt den Zigarren über Monate ein feines, würziges Aroma.

Achten Sie darauf, dass der gesamte Innenraum ausgekleidet ist — Boden, Wände und Deckelinnenseite. Kisten, die nur am Boden Zedernholz tragen und an den Seiten lackiertes Sperrholz zeigen, halten das Klima deutlich schlechter.

Wie Sie die Dichtigkeit in zehn Sekunden prüfen

Ein Humidor kann nur so gut sein wie seine Deckelpassung. Der einfachste Test funktioniert mit einem Blatt Papier: Legen Sie es über den Rand, schließen Sie den Deckel und ziehen Sie daran. Sie sollten einen deutlichen Widerstand spüren. Rutscht das Papier ohne Reibung heraus, entweicht dort auch Feuchtigkeit.

Der zweite Test ist der Klang. Ein gut gearbeiteter Deckel fällt mit einem satten, gedämpften Geräusch ins Schloss — nicht mit einem hellen Klappern.

Die richtige Größe wählen

Ein Humidor sollte gut gefüllt sein. Viel Luft im Inneren bedeutet viel Volumen, das befeuchtet werden muss, und damit stärkere Schwankungen. Als Faustregel gilt: Kaufen Sie die Größe, die Ihrer Sammlung in einem halben Jahr entspricht — nicht die, von der Sie träumen.

Gelegentlich, wenige Zigarrenbis 25 Zigarren
Regelmäßig, feste Auswahl50 bis 100 Zigarren
Sammlung mit Reifelagerungab 150 Zigarren

Für die meisten Genießer ist ein Humidor für 20 bis 25 Zigarren die richtige Wahl. Er lässt sich füllen, ohne dass Ware zu lange liegt, und findet auf jedem Sideboard Platz.

Hygrometer: analog oder digital?

Analoge Hygrometer sind schön anzusehen und funktionieren ohne Batterie, weichen aber bauartbedingt um bis zu fünf Prozentpunkte ab. Das ist unkritisch, solange Sie den Wert als Orientierung lesen und nicht als Messprotokoll: Ob 68 oder 71 Prozent im Kasten stehen, merkt keine Zigarre.

Digitale Hygrometer messen genauer und zeigen meist zusätzlich die Temperatur. Wer es exakt mag, ergänzt eines später für wenige Euro — der Humidor selbst wird dadurch nicht besser.

Befeuchter: worauf es ankommt

Drei Systeme sind verbreitet. Polymerkristalle nehmen destilliertes Wasser auf und geben es langsam ab; sie sind pflegeleicht und in den meisten guten Humidoren verbaut. Schwammbefeuchter sind die einfachste Bauform, neigen aber bei unsauberer Pflege zu Keimbildung. Zwei-Wege-Systeme wie Boveda regeln auf einen festen Wert und nehmen überschüssige Feuchtigkeit sogar wieder auf — die präziseste, aber laufend nachzukaufende Lösung.

Wichtig bei allen dreien: ausschließlich destilliertes Wasser verwenden. Leitungswasser bringt Kalk und Keime in den Humidor.

Was beiliegen sollte

Ein vollständiges Set erspart Ihnen drei Folgebestellungen. Sinnvoll sind ein Zigarrenschneider, ein Befeuchter, ein Hygrometer, ein Divider zum Abtrennen von Fächern und ein Tuch für die Oberfläche. Achten Sie beim Schneider auf Edelstahl: Klingen aus beschichtetem Blech verlieren schnell ihre Schärfe und fransen das Deckblatt aus.

Der Tobacor Humidor Classic in diesem Raster

Der Tobacor Humidor Classic ist innen vollständig mit spanischem Zedernholz ausgekleidet, fasst rund 20 bis 25 Zigarren und misst 26 × 22 × 6,5 cm. Er wird in Handarbeit gefertigt, außen hochglanzlackiert in Wurzelholz-Optik und trägt ein Glas-Sichtfenster im Deckel.

Mitgeliefert werden ein Zigarrenschneider aus Edelstahl mit eingraviertem Tobacor-Logo, ein Befeuchter mit goldfarbenem Edelstahldeckel, ein analoges Hygrometer, ein Divider, ein Reinigungstuch und die Anleitung — verpackt in einer schwarzen Geschenkbox. Der Preis liegt bei 59,90 € auf Amazon.de.

Zuletzt geprüft: 2026-08-21

Tobacor Humidor Classic in Wurzelholz-Optik

Der Tobacor Humidor Classic

Handgefertigt, innen mit spanischem Zedernholz ausgekleidet, Platz für rund 20 bis 25 Zigarren. Mit Hygrometer, Befeuchter, Edelstahl-Schneider und Geschenkbox.

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Häufige Fragen

Was kostet ein guter Humidor?

Solide Einsteigermodelle mit Zedernholz-Auskleidung, Hygrometer und Befeuchter beginnen bei etwa 50 bis 80 Euro. Der Tobacor Humidor Classic liegt bei 59,90 € auf Amazon.de. Nach oben ist die Spanne offen: Schrankhumidore mit elektronischer Regelung kosten schnell vierstellig.

Welche Größe brauche ich als Einsteiger?

Ein Humidor für 20 bis 25 Zigarren ist für die meisten Einsteiger die richtige Größe. Er lässt sich gut füllen, und ein gefüllter Humidor hält sein Klima deutlich stabiler als ein halbleerer.

Muss es unbedingt spanisches Zedernholz sein?

Für die Innenauskleidung ja. Spanisches Zedernholz (Cedro) reguliert Feuchtigkeit besser als andere Hölzer, schützt vor Tabakschädlingen und gibt den Zigarren ein charakteristisches Aroma. Für die Außenseite spielt das Material dagegen nur optisch eine Rolle.

Woran erkenne ich einen schlecht verarbeiteten Humidor?

An der Deckelpassung. Wenn ein eingeklemmtes Blatt Papier ohne Widerstand herausrutscht oder der Deckel hell klappert, sitzt er nicht dicht. Weitere Warnzeichen sind sichtbare Leimreste, unbehandelte Kanten im Innenraum und ein Innenraum, der nur teilweise mit Zedernholz ausgekleidet ist.